Patenförsterprojekt Schule im Wald


Wann gehen wir denn wieder in den Wald? (Schülerin 3. Klasse)

Das Patenförsterprojekt „Schule im Wald ®“ bereichert seit nunmehr über fünf Jahren als Angebot an Vor- und Grundschulkinder die Bildungslandlandschaft im Lokalen Bildungsverbund Reuterkiez. Die etwa einmal monatlich stattfindenden Waldtage sind für die Kinder eine wertvolle Bereicherung des Kita- und Schulalltags. Meist können sie den nächsten Waldtag kaum abwarten.

Anfang 2012 hat die Schreberjugend Berlin die Trägerschaft für das Projekt übernommen. Es basiert auf den Methoden der Naturerlebnispädagogik und verbindet Umweltbildung mit dem Erlangen sozialer Kompetenzen durch Elemente der Erlebnispädagogik. In der Berliner waldpädagogischen Projektlandschaft ist “Schule im Wald” bislang einzigartig. Von anderen Angeboten unterscheidet es sich durch die Kontinuität, mit der die Schulklassen teilnehmen, sowie durch die gezielte, konzeptionell verankerte Beschäftigung mit wirtschaftlichen, sozialen und umweltrelevanten Aspekten des Waldes. Es ist daher ein Projekt im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).



2013 weitete sich „Schule im Wald“ auf die Quartiere Schillerpromenade in Neukölln und Soldiner Straße im Wedding aus. Insgesamt nehmen nun 6 Grundschulen mit 18 Klassen und 3 Kitas mit 5 Vorschulgruppen für einen Zeitraum von jeweils einem Jahr am Projekt teil:
Das Reuterquartier ist neben den Schulklassen der Elbe-, Theodor-Storm- und Rixdorfer Grundschule auch mit zwei Vorschulgruppen aus der Kita Reuterstraße involviert.
Aus dem Quartier Schillerpromenade sind die Karl-Weise-Grundschule sowie die Kitas „Salam“ und „Lernen und Lachen“ beteiligt.
Und aus dem Quartier Soldiner Straße nehmen Schulklassen der Andersen- und der Wilhelm-Hauff-Grundschule teil.

Ein Großteil dieser Kinder verlässt den Heimatkiez selten. Viele von ihnen haben noch nie oder sehr selten einen Wald besucht. Genau aus diesem Grund bietet der Wald für sie wertvolle Potenziale: Er ist ein neutraler und auch eindrucksvoller Ort. Entsprechend prägen sich die hier gemachten Gruppen-,  Lern- und Naturerfahrungen stark ein. Der Wald bietet viel Raum und zahlreiche Möglichkeiten, auf die Grundbedürfnisse der Kinder nach Bewegung, Lernen, Entdecken und Forschen, Bauen und Kreativität, Spielen und Sammeln einzugehen.



In sinnlichen, forschenden, kreativen Aktionen und Spielen vermitteln die Natur- und Umweltpädagog_innen der Berliner Schreberjugend altersgerecht Sachwissen zum Lebensraum Wald: Baumarten, Tiere des Waldes, Beziehungen der Waldlebewesen untereinander, Stoffkreisläufe, Nützlinge und Schädlinge. Bei den Vorschulgruppen liegt der pädagogische Schwerpunkt mehr auf dem spielerisch sinnlichen Entdecken und Wahrnehmen.

Begleitet werden die Gruppen jeweils von den 2 Mitarbeiter_innen der Berliner Schreberjugend, den (Klassen-)Lehrer_innen und Erzieher_innen sowie engagierten Eltern. Zur nachhaltigen Fortführung der Projektarbeit findet einmal jährlich eine Fortbildung für alle beteiligten Lehrer_innen und Erzieher_innen statt. Eltern erhalten einen eindrücklichen Einblick in das Projekt bei einem „Familienwaldtag“, an dem die Kinder ihnen „ihren Wald“ vorstellen.



Zu den Kooperationspartnern zählen neben den genannten Beteiligten  insbesondere auch die Berliner Forsten, das Landesforstamt mit der Ansprechpartnerin für Waldpädagogik Frau Japp und die kooperierenden Revierförstereien Grünau und Blankenfelde.

Mit einigen Gruppen  werden innerhalb dieser Kooperation Förstereitage durchgeführt, die als wichtiger Teil des Gesamtkonzeptes gemeinschaftliche waldpflegerische Tätigkeiten beinhalten. Die Kinder bekommen einen praxisnahen Einblick in das Berufsbild des Forstwirtes und lernen den Wald als Wirtschaftsfaktor kennen.

In Zusammenarbeit mit dem Klingenden Museum Berlin werden für die teilnehmenden Gruppen aus dem Reuterquartier zudem „Waldmusiktage“ angeboten.



Ein großes Dankeschön an dieser Stelle gilt allen am Projekt beteiligten Kooperationspartnerinnen und -partnern sowie den Mitarbeiter_innen aus den Quartiersmanagements und den Bezirksämtern für ihr kontinuierliches Engagement und ihre Unterstützung!

Das Patenförsterprojekt “Schule im Wald“ wird bis 2015 gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms »Zukunftsinitiative Stadtteil« Teilprogramm »Soziale Stadt« - Investition in Ihre Zukunft!
















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